Der Hydraulikzylinderprüfstand dient zur Prüfung der Dichtleistung, der Laufgeschwindigkeit und des Betriebszustands, des Laufhubs und der Einbaulänge sowie der Druckbeständigkeit und Verformung von einfachwirkenden, doppeltwirkenden, linearen und rotierenden Zylindern. Er gewährleistet die Qualität der bearbeiteten Zylinder und steigert die Produktionseffizienz. Leistungsprüfungen an zwei Zylindern gleichzeitig sind möglich.
1. Die elektrische Steuerung dieses Hydraulikzylinderprüfstands umfasst eine Hauptölpumpe (15 kW), eine Hochdruckölpumpe (7,5 kW), eine Umwälzpumpe (7,5 kW), eine Rücklaufölpumpe (5,5 kW) mit luftgekühltem Motor sowie insgesamt fünf Motoren, zwei Drucksensoren, einen Satz Temperatursensoren, einen Satz Füllstandssensoren und neun Magnetventilsteuerungen. Die Gesamtleistung beträgt 50 kW. Der Schaltschrank ist geteilt und mit einem Bedientisch ausgestattet. Das Bedienfeld verfügt über Tasten und einen Touchscreen. Die Kommunikation zwischen Prüfstand und Umgebung erfolgt über ein Terminal.
Dieser Prüfstand nutzt eine SPS-Steuerung zur Automatisierung der Prüffunktionsgruppe. Alle Motor- und Magnetventil-Steuerpunkte werden von einer SPS gesteuert. Physikalische Größen wie Druck, Temperatur und Füllstand werden von Sensoren erfasst und zur A/D-Wandlung für die SPS-Steuerungsreferenz und Ergebnisberechnung genutzt. Das Bedienfeld an der Vorderseite des Prüfstands ist mit einem Touchscreen ausgestattet, der die Parameterdaten nach der SPS-Berechnung anzeigt und virtuelle Steuertasten sowie die Möglichkeit zur Einstellung der Steuerparameter bietet.
Der Prüfstand kann über die Kommunikationsschnittstelle mit dem Host-Computer verbunden werden. Der Host-Computer bietet Funktionen wie die Einstellung von Datenspeicherparametern, Datenanalyse, Berichtsdruck und die Fernsteuerung automatischer Tests.
2. Motorsteuerung: Der Hauptölpumpenmotor hat eine Leistung von 15 kW und wird über einen Wechselrichter gestartet. Die anderen Motoren werden direkt gestartet. Das Magnetventil ist isoliert und die Versorgungsspannung beträgt 24 VDC. Der SPS-Ausgang steuert das Zwischenrelais, das wiederum die Magnetventilspule steuert.
3. Tatsächliche physikalische Parameter wie Druck, Temperatur usw. werden über Sensoren in AD umgewandelt.
4. Der Touchscreen dient als Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI). Durch die Konfigurationsbearbeitung können die internen Daten und Steuerungen der SPS grafisch und dynamisch dargestellt werden. Virtuelle Schaltflächen verbessern die Benutzerfreundlichkeit der Mensch-Maschine-Interaktion und erleichtern die Bedienung der Anlage.
5. Die Programmgestaltung des hydraulischen Gesamtprüfstands arbeitet mit der elektrischen Steuerung zusammen. Das Gesamtprogramm umfasst drei Teile: SPS-Programm, Touchscreen-Konfigurationsprogramm und Host-Computer-Software (erweiterte Funktionen).



